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John Koerner 1963



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John Koerner

Minneapolis





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... und Dylan war der Beste.
     

Hibbing  wurde Bob Dylan zu eng. Um sich auch musikalisch weiterzuentwickeln, zog es ihn in jeder freien Minute nach Minneapolis.Hier lernte er auch farbige Musiker kennen. Seine Beziehung zu  Eva Hellstroem
ging unter anderem auch dadurch in die Brüche. Eva ahnte, dass sie ihn auf Dauer nicht in Hibbing halten konnte. In Minneapolis lernte er John Koerner
kennen - einer von denen, die bis heute der Folk - Musik treu geblieben sind. 

 

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Alias Bob Dylan

Minneapolis ist eine traurige Stadt. Ein paar Wolkenkratzer, darum herum leere Straßen. Das kleine Viertel neben der Universität soll mal schmuddelig gewesen sein, ein Treffpunkt der Bohemiens.

Jetzt ist es ordentlich renoviert. Die Clubs und Cafes, in denen Bob spielte, sind lange tot, die verklärende Erinnerung aber lebt. "Wir traten bei jeder Party auf, und Dylan war der Beste". sagt ein Musiker, der die Ehre hatte, dabei zu sein.

John Koerner spielt immer noch Gitarre, ohne Erfolg. Es ist der einzige Beruf, den er gefunden hat. Dass er mit Bob auf der Bühne stand, hat ihm nie etwas genützt. Er trägt zerrissene Jeans und einen Arbeiterkittel, als lebte er immer noch in im Jahr 1960 und junge Musiker 


 
Minneapolis

Cafe - Haus in Minneapolis in den 50er Jahren


Musiklehre in Cafe - Häusern

ahmten Hobosound Sänger von der Straße nach. Damals entdeckten Intellektuelle die traditionelle Musik des Folk. Im Gegensatz zum kommerziellen Rock galt sie als ziemlich cool.

In Minneapolis verwandelt sich Robert Zimmermann in Bob Dylan, so nennt er sich jetzt, nach dem Dichter Dylan Thomas. Er singt Lieder zu akustischer Gitarre und Mundharmonika. "Er hatte diesen schiefen Sound, den später jeder imitierte", sagt Koerner. Ein Bild sieht er klar in seiner Erinnerung: Bob auf einer Party, er hämmert Liedtexte in eine Schreibmaschine. Fast jeden Tag tritt er auf. Nach einem Jahr bricht er das Studium ab. Er geht nach New York, um der Welt zu zeigen, was er kann. Mutter Zimmermann macht sich große Sorgen, das erfährt in Hibbing die ganze Nachbarschaft.

© Norbert Baro
Last update
24. Dezember 2001